Psychiater*innen

Wir würden darum bitten, falls weitere Psychiater*innen für transgender Personen in Österreich bekannt sind, diese mitsamt Erfahrungsbericht an uns zu senden, damit sie zur Liste hinzugefügt werden können: https://chaingepeergroup.at/erfahrungsbericht-therapeutin-aerztin/

Folgende Erfahrungsberichte wurden uns aus der trans Community zugesendet und sind subjektiv! Jeder Mensch hat unterschiedliche Vorlieben und Erfahrungen.

 

Über folgende Seite kann man auch sozialtarif Plätze finden: https://www.bereitschaftsdienst.at
Man erhält schnell den ersten Termin, bei dem man angibt wonach man sucht und wie es finanziell aussieht. Dann erhält man eine Liste an möglichen Therapeut*innen. Falls man Therapeut*in wechseln möchte wird man ebenso vom  Verein dabei unterstützt.

 

Wien

Klaus Paulitsch

https://www.praxisplan.at/2591727994/WRAEK

-) pro Sitzung: 120€, (Stand 04.03.2020)

-) verrechnet nichts für Stellungnahmen, erstellt die Stellungnahme innerhalb einer Sitzung, wenn bereits Befunde anderer Therapeuten vorliegen

-) Kostenrückerstattung durch Krankenkasse möglich.
von der ÖGK erhält man 61€ retour
von der BVAEB 117€
(Wahlarztrefundierung: https://www.gesundheitskasse.at/cdscontent/?contentid=10007.837677&portal=oegkwportal ; Überweisung von praktischem Arzt mitschicken!)

-) Termin innerhalb ~1,5 Monaten, (Stand Dezember 2021)

-) Um einen Termin auszumachen muss Herr Paulitsch auf die Mailbox gesprochen werden. Er ruft dann zurück. (Er hebt selten direkt ab.)

Erfahrungen:

Person 1:
“Interessiert, höflich, angenehm.”

Person 2:
“Hr. Dr. Paulitsch ist sehr nett und stellt Befunde (für Behandlungs-Freigabe) ohne bohrende Fragen aus, ich empfehle ihn sehr.”

Person 3:
“Dr. Paulitsch ist freundlich, interessiert, offen, und effizient. Ich habe nur eine gute halbe Stunde mit ihm geredet.  Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt, auch wenn das ganze recht schnell ging. Er hat sich auch mit nicht-binären Identitäten und Formulierungen gut ausgekannt und ist dabei auf meine Wünsche eingegangen. Dr. Paulitsch hat sich auch Zeit für meine Fragen genommen bzw. auf meine Anfrage hin das Gutachten auch noch einmal überarbeitet (Kleinigkeiten). ”

 

Peter Poszvek 

http://www.poszvek.at/

-) für die 1. Sitzung und Stellungnahme: 250€ (beispielsweise für die Hormonersatztherapie)

-) für die 2. Sitzung und Stellungnahme: 210€ (beispielsweise für die Mastektomie)

-) man bekommt bei der Österreichischen Gebietskrankenkasse ca. 50€ retour (Wahlarztrefundierung: https://www.gesundheitskasse.at/cdscontent/?contentid=10007.837677&portal=oegkwportal ; Überweisung von praktischem Arzt mitschicken!)

-) erhält Termin innerhalb ~2-3 Wochen, (Stand vor Covid 19)

Erfahrungen:

Person 1:
“Ich fand ihn sehr gut, das Gespräch hat ca. 1 Stunde gedauert, aber er ist von der Umgangsweise klar anders als zB. ein Psychologe. Er versucht ziemlich schnell sich ein Bild von dir zu machen, was uU. unangenehm sein kann. Er ist aber was trans-Themen anbelangt sehr kompetent.”

Person 2:
“Dr Poszvek war sehr bemüht auch nur bissl vergesslich wie ein zerstreuter Professor des trifft es auf den Punkt. Hab aber schnell meine Termine und auch meine Freigabe und Gutachten bekommen von erm 2 wochen hab ich gewartet weil er vergessen hat sie per Post aufzugeben.
Würde ihn auf jeden Fall empfehlen, er is halt wie ma erm kommt. Wie ma in Wald rein schreit kommt es zurück.”

Person 3:
“Bei der Terminvereinbarung am Telefon hatte ich ihm geschildert, dass ich in 2 Monaten Termin im AKH habe und bis dahin einen Termin und vor allem ein Gutachten benötige – er war sehr bemüht, einen Termin zu finden, sodass sich alles ausgeht.
Ich habe den Termin selbst als in Ordnung empfunden – jemand hat ihn mal in einem anderen Erfahrungsbericht als “zerstreuter alter Professor” beschrieben, dem kann ich zustimmen. Er ist freundlich und höflich, aber halt ziemlich zerstreut, muss manche Fragen mehrmals stellen, weil er die Antwort vergessen hat. Fachlich habe ich ihn als sehr kompetent erlebt, er hat mich auch direkt gefragt, ob ich mich als männlich oder als etwas anderes identifiziere, was ich sehr gut fand (auch wenn ich als ftm transitioniere).
Ich fand auch, dass seine Fragen nicht zu bohrend und persönlich waren – natürlich muss er persönliche Fragen stellen, aber kein Vergleich zu der Psychiaterin, bei der ich davor war. Er hat sich auch nochmal notiert, dass ich das Gutachten bald benötige. Habe es ca. 1 Monat nach meinem Termin bekommen (und habe somit noch einen Monat Zeit bis zum Termin im AKH) und das Gutachten selbst ist auch sehr in Ordnung – sachlich, es steht drin, was drinnen stehen muss und ist nicht irgendwie ungut oder Ähnliches. ”

 

Christof Bäcker

https://www.christofbaecker.at

-) insgesamt 300€ für eine Stellungnahme

Erfahrungen:

Person 1:
“Ich war fand ihn nett und es gibt schnelle Termine.”

 

Renate Brosch 

https://www.docfinder.at/psychiater/1100-wien/dr-renate-brosch

-) 180€ für eine Sitzung + Stellungnahme; bekommt Geld von der Wahlarztrefundierung retour

-) momentan 1.5 Monate Wartezeit auf Termin (Stand 25.5.2019)

Erfahrungen:

Person 1:
“Sie sagte “meine Eltern würden ihr leid tun bei mir als Kind”, misgendered die Patienten.”

Person 2:
“Hatte vollkommen das gefühl dass ich mit all meinen Anliegen ernst genommen wurde und alles fragen konnte. Meine Medikamente wurden mir gut erklärt und auch warum eine änderung gut wäre. Ich war nicht bei ihr wegen meiner trans Identität aber sie hat sich gut ausgekannt und nicht viel danach gefragt da es nicht der Grund ist warum ich dort war. (Hat nur kurz gefragt ob ich Hormone und Mastektomie schon hatte und mehr nicht).”

 

Brigitte Hackenberg

https://www.praxisplan.at/706716036//Brigitte-Hackenberg/1

-) Kosten 180€ für eine Sitzung + Stellungnahme

 

Dr. Wilhelm Tenner

https://www.ordination-tenner.at/dr-wilhelm-tenner/

Betreut nur Jugendliche unter 18!

Erfahrungen:

Person 1:
“Er ist meiner Meinung nach sehr nett aber seeehr kritisch.”

Person 2:
“Er wurde mir von meiner Psychologin (auch nähe Wien) empfohlen. Ich hab dort auch einen Termin bekommen… Dabei mindestens 3 Mal erwähnt das ICH der Patient bin. Leider darf mich Dr. Tenner jedoch nicht betreuen, da ich älter als 18 Jahre bin. 

Er hat sich vielmals bei mir entschuldigt und mich auf ein Gespräch von Mensch zu Mensch eingeladen. Ein toller Mensch, der sofort geschalten hat. Er war der erste der mich aktiv betreut hat und das, obwohl er wusste dass er das nicht abrechnen kann.”

 

Elena Akimova 

http://praxisberggasse.at

Wahlärztin

 

Johann Windhaber (ÖKG)

https://www.docfinder.at/psychiater/1120-wien/dr-johann-windhaber

 

Andreas Urmann (ÖKG, BVAEB, SVS, KFA)

https://www.docfinder.at/psychiater/1160-wien/dr-andreas-urmann

-) Wartezeit: etwa 3 Monate

-) Überweisung vom praktischen Arzt mitnehmen!

Erfahrungen:

Person 1:
“Er war sehr nett und hat mich in keinster Weise in Frage gestellt. Er hat generell eher weniger Fragen gestellt. Er hat die Stellungnahme geschrieben während ich noch bei ihm gesessen bin und hat sie mir dann gleich ausgedruckt und mitgegeben. Das Ganze hat keine 20 Minuten gedauert. Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen, da auch seine Art sehr sympathisch ist!
Und verrechnet hat er mir auch nichts für die Stellungnahme! Er meinte das kann er der Krankenkasse als Arztbrief verrechnen.”

 

Brigitte Hackenberg

https://www.praxisplan.at/706716036//Brigitte-Hackenberg/1

Wahlärztin

 

Julia Göd

https://www.psydoc.at

Wahlärztin

-) Stellungnahme nach zwei Sitzungen

-) Kosten: insgesamt (also beide Sitzungen + Stellungnahme) 200-350€

-) Wartezeit: etwa 1,5 Monate

Erfahrungen:

Person 1:
“Frau Göd macht das wohl nicht so oft, hat mir dann aber statt 350€ 200€ verrechnet, weil mir bei der Anmeldung nicht gesagt wurde, dass sie das nicht auf Kasse machen, also vielleicht lässt sich da was runterverhandeln.
Sie hat Fragen nach meiner Kindheit (Familie und friends, Mobbing, Spielzeug, Kleidung) gestellt, danach, ob ich mit Männern oder Frauen sexuelle/Liebesbeziehungen habe, ob ich in einer Liebesbeziehung bin, seit wann ich out bin, nach meiner Jugend und wie sich körperliche Veränderungen in der Pubertät angefühlt haben. Nach meiner Ausbildung hat sie auch gefragt und nach psychiatrischen und anderen Vorerkrankungen (Selbstverletzung, Suizid Versuch, ob ich Stimmen höre, etc). Sie hat nach meinem Geburtsnamen gefragt. Die Frage nach dem Geburtsnamen hab’ ich nicht beantwortet, das war kein Problem. Bei den (sexuellen) Beziehungen habe ich ihr gesagt, ich will nicht, dass sie das in den Befund schreibt, das war auch kein Problem. 

Sie hat mich den Befund dann auch durchlesen lassen und das, was für mich nicht gepasst hat, hat sie ausgebessert (hat zum Beispiel Frau als Anrede auf den Befund geschrieben). 

Die Fragen, die sie gestellt hat, waren ziemlich stereotyp, aber es verwenden wohl irgendwie alle einen ähnlichen Fragenkatalog. 

Sie war als Person freundlich, offen und entgegenkommend. Sie hat sich genug Zeit für meine Fragen genommen und nicht beantwortete Fragen akzeptiert, ohne ungut zu werden. Sie war auch in Bezug auf nicht binär trans offen und hat den Befund geschlechtsneutral formuliert und vermerkt, dass ich gerne einen dritten Geschlechtseintrag hätte. 

Ich war insgesamt zweimal bei ihr und beim zweiten Mal hat sie noch neurologische Untersuchungen gemacht, also Reflexe gecheckt, das heißt, mir aufs Knie geklopft, mir in die Augen und den Mund geleuchtet und mich mit geschlossenen Augen wie ein Hampelmännchen an der Stelle marschieren lassen.”

Person 2:
“Prinzipiell ist Dr. Göd nicht ungut. Sie is auch recht freundlich. Sie stellt allerdings sehr stereotypische Fragen wie: ob man als Kind mit “Buben oder Mädchenspielzeug” gespielt habe, ob man eher Buben oder Mädchen als Freunde hatte, etc.
Sie hat mir auch nach 20 Minuten Gespräch eine Borderline Persönlichkeitsstörung unterstellt. Worauf ich entgegnet habe, dass weder meine Therapeutin (die mich seit 6 Jahren behandelt) noch mein Psychiater von dieser Diagnose ausgehen. Was sie mir nicht geglaubt hat. Sie meinte auch, dass wir “sicherstellen” müssen, dass ich wirklich trans bin wegen meiner “emotionalen Instabilität” (= Borderline).

Am Ende meinte sie, wir brauchen noch einen 2. Termin (was ich nicht so schlimm gefunden hätte), aber vorher verlangt sie eine psychologische Testung im Hinblick auf Borderline.
Mir persönlich hat sie das Gefühl vermittelt, dass sie mir nicht ganz glaubt, dass ich trans bin. Ich habe mich allgemein eher unwohl gefühlt, wobei es zumindest möglich war, Fragen zu stellen.

Insgesamt würde ich sie eher nicht empfehlen, außer, man ist komplett psychisch gesund, dann ist es wahrscheinlich nicht so ein großes Thema.”

Person 3:
“Da Dr. Julia Göd schon seit Jahren meine Psychiaterin ist, und ich sie sonst (abgesehen von einer Diagnose, der ich persönlich nicht zustimme) als sehr kompetent erlebt habe, war ich eher enttäuscht von der Vorgehensweise im Bezug auf mein psychiatrisches Gutachten.
Zum Beispiel wurde ich gefragt, wann ich das letzte Mal ein Kleid anhatte, beziehungsweise sah Dr. Göd einen Widerspruch darin, dass ich gelernt habe mich selbst zu lieben und trotzdem eine Hormonbehandlung will.
Abgesehen davon lief der Prozess recht unkompliziert ab.

Niederösterreich

Sabine Gill (Zwettl)

http://psychiater-gill.at/

Übernimmt die Krankenkasse

Erfahrungen:

Person 1:
“Jedenfalls war ich bei einer Psychiaterin [Dr. Gill], die hat für ihre Stellungnahme nichts verlangt und man bekommt auch relativ schnell einen Termin bei ihr. Sie ist auch eine ganz liebe und hatte schon einige Trans Personen.”

 

Christa Auer (Melk)

http://www.christa-auer.at

Alle Kassen

Stellungnahme Kosten: 150€

 

Erfahrungen:

Person 1:

“Vom ersten Eindruck her wirkte sie auf mich durchaus freundlich. Leider wurde mir sehr schnell bewusst, dass sie selbst sehr konservativ gestimmt ist was LGBTQ+ Themen betrifft.

Ich habe mir extra einen Termin bei ihr und nicht bei bereits gelisteten Psychiater*innen ausgemacht in der Hoffnung, auch außerhalb von Wien Personen zu finden die mit diesem Themen vertraut oder zumindest daran interessiert sind. Da ich eigentlich auf der Suche nach jemanden war der mich auch für längere Zeit begleiten kann und möchte (da mir grundsätzliche eine gewisse ärztliche Beziehung wichtig ist). Deshalb habe ich mich an Frau Dr. Auer gewandt. Sie sagte mir beim Erstgespräch gleich, dass sie solche Befunde erst schreibt, wenn sie eine Person besser kennt und dass ich da erst ein paar mal vorbei kommen müsste. Sie hat mich dann tatsächlich gefragt, wie viele Termine es wohl brauchen würde, bis sie sich ein Bild von mir machen kann bzw. wie “schnell” ich mir vorstelle, dass sie mir die Stellungnahme schreibt… (die Antwort “naja, von meiner Seite aus natürlich so schnell wie möglich” hat ihr verständlicherweise nicht so gut gefallen..)

Sie hatte mir auch beim Erstgespräch erzählt, dass sie bereits einen trans Mann bei seiner Reise begleitet hat, der jedoch zutiefst unglücklich über seine Operationen ist (angeblich hat er alle derzeit möglichen Operationen machen lassen). Ich fand es durchaus positiv zu hören, dass ihr das Thema ja doch nicht ganz fremd ist.

Ich hatte bisher zwei Termine bei ihr. Leider war sie jedes mal recht unaufmerksam und hat sich bei den Gesprächen immer nur auf die für sie wichtigen Schlagworte fokussiert. Ich habe ihr versucht zu erklären, dass ich nicht-binär bin, im Spektrum aber eher ins trans-maskuline tendiere und mir seit Kindheit an einen männlicheren Körper wünsche. Nachdem ich ihr erklärt habe, dass ich neben meinem Namen und evtl. Personenstand aus medizinischer Sicht “nur” eine Mikrodosierung von Testosteron und eine Mastektomie möchte, hat sie stehts darauf beharrt mir zu sagen, das Hormone und Mastek zwar weniger schlimm sind, aber wie “schrecklich” nicht Operationen im Intimbereich sind.
Den Versuch ihr zu erklären, dass diese Operationen ja auch gar nicht mein Ziel sind, hat sie entweder nicht ernst genommen oder gekonnt ignoriert. Ich habe ihr dann auch noch gesagt, dass ich grundsätzlich nicht finde, dass jemand einen Penis braucht um ein Mann zu sein. Das hat sie überhaupt nicht verstanden. Sie meinte dann, dass ich ja dann auch nicht “trans genug” sei (ich bin ja auch nicht-binär und kein Mann…). Laut ihr ist es ja auch in lesbischen Beziehungen immer so, dass eine der Beiden IMMER “der Mann” in der Beziehung ist. Sie warf mir an den Kopf, ich sei doch nur eine maskuline Lesbe. Darauf hin habe ich ihr dann versucht vorsichtig zu widersprechen, da die Behauptung, dass es in allen lesbischen Beziehungen einen männlichen Part gibt schlichtweg falsch ist. Meine Antwort: “Ich bin keine Lesbe, weil ich keine Frau bin. Lesben sind Frauen die Frauen lieben, egal wie maskulin oder feminin die sind” hat ihr demnach auch überhaupt nicht getaugt….

Auch beim Zweittermin beharrte sie fest auf die Operationen im Intimbereich und auf ihre binäre Denkweise. (In der Zwischenzeit hätte sie sich ja wenigstens ein wenig in das Thema einlesen können…). Ich habe ihr an dem Termin dann auch meinen klinisch-psychologischen Befund mitgenommen da ich den Termin kurz vorher hatte und sie mich darum gebeten hat. Heimgeschickt wurde ich dann mit der Aufforderung ihr zuerst noch den Befund meiner Therapeutin zu geben, weil die mich ja schon länger kennt und hat mich dann auf einen dritten Termin in 1 1/2 Monaten vertröstet. Ich meine, dass sie die anderen Befunde sehen möchte kann ich durchaus nachvollziehen, aber das Konzept dass eine*r vom andere*n “abschaut” ist wie ich finde wenig professionell.

Auf konkrete Fragen hat sie nicht reagiert. Es wurden mir eher die Wörter im Mund umgedreht und in eine Geschichte gepackt die sie sich ausgemalt hat.

Ich denke, dass sie bezüglich anderer Themen durchaus kompetent ist (zumindest was ich im Aufenthaltsraum mitbekommen habe). Nur für queeren Themen ist man bei ihr absolut fehl am Platz. Einer Person einreden zu wollen, nur vollständig zu sein, wenn alle Operationen durchgeführt werden, oder nur ernst genommen zu werden, wenn zumindest der Wunsch da ist diese OPs zu machen ist absolut riskant. Meine Gedanken sind dabei immer noch bei dem von ihr erwähnten trans Mann…”

 

Oberösterreich

Bernd Lindenbauer (Linz)

Unionstraße 3

4020 Linz

0676 / 524 79 35

Erfahrungen:

Person 1:
“Unkomplizierte und schnelle Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung. Er hält seine Termine sehr kurz, fragt Fakten ab und die Sache ist erledigt. Sehr nett/menschlich und kompetent. Gutachten kosten ca. 150€. Bis man das Gutachten hat, kann es etwas dauern. Aber wenn ihm Druck macht, dann bekommt man es pünktlich.”

 

Kärnten

Ambulanz für Transgender/Transidentität/Transsexualität

OA Dr. Wolfgang Zdouc, Mag. Wolfgang Springer, Klinikum Klagenfurt

http://www.klinikum-klagenfurt.at/abteilungen-ambulanzen/medizinische-abteilungen/psychiatrie-und-psychotherapie/ambulanzen/

 

Birgit Höbel (Klagenfurt)

https://www.psychiater-hoebel.at/

alle Kassen und privat

 

Tirol

Dr. Martin Fuchs

https://www.aektirol.at/kammer/aerztekammer-fuer-tirol/funktionaerinnen/dr-martin-fuchs-7247

https://www.tirol-kliniken.at/page.cfm?vpath=standorte/landeskrankenhaus-hall/medizinisches-angebot/kinder–und-jugendpsychiatrie/patientenbetreuung-/station-a/ubg

Achtung: nur für Kinder und Jugendliche

Erfahrungen:

Person 1:
“Ich mag den Psychiater sehr gerne, ein Kumpel von mir hat ihn allerdings “gehasst”.”

 

Christine Lindner

https://www.christinelindner.at/

privat (80 €/h)

Erfahrungen:

Person 1:
“Ich war die erste Trans Person in Behandlung bei ihr und sie hat sich sofort dazu weitergebildet. Verschreibung von Medikamenten mit Absprache und Transparenz. Sie hat mir genau erklärt was die Nebenwirkungen sind und hat mich nicht gedrängt wenn ich etwas nicht nehmen wollte.”

 

 

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